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Zwei Jahre nachdem Bobby zu mir kam, am 23. Juni 2001, holte ich die Border Collie-Hündin Teak, nach einem dreiwöchigem Aufenthalt im Tierheim Frankfurt, ebenfalls zu mir. Die Entscheidung für einen Border Collie war nicht leicht, denn ich wollte unbedingt den hohen Ansprüchen eines solchen Hundes gerecht werden! Der erste Blick auf Teak ließ mich doch etwas zurückschrecken - wollte ich dieses dürre, mit spärlichem Haar und ängstliche Wesen tatsächlich mitnehmen? Würde ich mit diesem Hund klarkommen? Ein kurzer Spaziergang räumten meine Zweifel aus, ich wollte mich dieser Herausforderung stellen. Denn so erbärmlich sie aussah, ihre Augen leuchteten voller Lebensfreude! Die erste Aufgabe
war es, das starke Untergewicht zu bekämpfen und an zweiter Stelle
folgte das Training gegen die Angst vor allem und jedem. Das erste halbe
Jahr verbrachte ich zunächst damit das tägliche Leben zu üben
- da blieb für Sport gar keine Zeit. Doch mit Zeit und viel Geduld
habe ich einen wirklich ausgeglichenen Border Collie bekommen, der nur
noch selten Angst bekommt, wie z.B. beim Ausklopfen einer Fußmatte. Da DiscDogging aufgrund ihres Rückenleidens (siehe unter "krank...") für immer Tabu ist und weil Frauchen es nicht lassen kann, darf sie jetzt neben dem Hüten noch einer Beschäftigung nachgehen: Mantrailing. Die Anfangsschwierigkeiten sind überwunden - wie soll der arme Border auch wissen, dass man plötzlich an der Leine ziehen soll! - und sie wird immer sicherer. Sehr schön: Sie ist ähnlich entspannt nach der Suche wie nach der Arbeit an den Schafen. Sie ist am Vieh mein
Fels in der Brandung. Meine ersten Schritte in der Ausbildung an Schafen
machte ich mit ihr und sie hat mich gefordert, denn sie machte den Job
zunächst ohne mich. Doch sie hat sich dort schon immer sehr nervenstark
gezeigt. Als ich meine ersten holprigen Umtriebe machte, war sie der Part,
der die Nerven behielt. Je aufgeregter ich war, desto cooler wurde sie. |