Trial
in Großalmerode am 21. und 22. August 2010

Cooma, Klasse 2

1. Lauf: Bereits als die Schafe an den Pfosten gebracht wurden, konnte ich sehen, dass ein Schaf uns in dieser Gruppe besonders beschäftigen würde. Outrun, Lift und Fetch waren nicht ganz perfekt, aber nah dran - Fetchgate getroffen, Linie auch. Der Turn war gut und beim kompletten Treiben verloren wir gerade mal drei Punkte. Und das, obwohl wir beim Quertreiben eigentlich nur daran puzzelten das Querulantenschaf bei der Gruppe zu halten bzw. überhaupt eine Gruppe zu behalten! Coomas Geduld war quasi grenzenlos und sie stand das Ganze tapfer und mit Köpfchen bis zum zweiten Treibtor durch. Ab da ging es wieder leichter. Das Shedding dieser Schafe war recht leicht, da sie ja eh permanent "auseinanderfielen". Volle Punktzahl dafür. Beim Einpferchen machten wir einen kleinen Schlenker, weil ich kurz zuviel Druck gemacht hatte.

2. Lauf: Auch an diesem Tag war der Outrun nicht ganz perfekt - ein bisschen zu eng - und der Lift zickzack, was sich beim Fetch ein wenig fortsetzte. Das Tor trafen wir trotzdem. Der Turn war etwas weit und der erste Treibschenkel war an diesem Tag auf der anderen Seite. Er führte damit auf den Einlasspferch zu. Ohne Zutun meines Hundes gaben die Schafe kurz hinter dem Turn plötzlich Gas und preschten los - natürlich am ersten Treibtor vorbei. Doch das war in dem Augenblick weniger mein Problem, denn ich hatte vielmehr Angst, dass sie mir vom Feld laufen würden. Also schickte ich Cooma und vermittelte ihr, dass sie alles geben sollte, was die Beine hergaben. Und das tat sie auch! Puh - gerettet. Die Aktion kostete uns natürlich viele Punkte, aber die Schafe waren immerhin noch da. Also zurück zum Quertreiben. Der Rest lief dann gut. Beim Shedding vermurkste ich den Druckpunkt zu den zwei zu haltenden Schafen, weil ich unbedingt darauf bestehen musste, dass ich besser zu wissen meinte wo er ist als Cooma. Das Einpferchen war auch an diesem Tag nicht perfekt, aber gerade noch in der Zeit geschafft.

Wir wurden reichlich belohnt und Cooma gewann mit weitem Punktevorsprung vor dem Zweitplatzierten ihren ersten Klasse 2-Start! Ich bin sooooo stolz auf meine kleine Schwarze :-))

90 Punkte + 73 Punkte = 1. Platz


Trial
in Grebenau/Reimenrod am 30. Mai 2010

Cooma, Klasse 1

In Reimenrod beschloss ich mit Cooma den zweiten Trialstart in Klasse 1 zu absolvieren. Das Gelände war klein und ein wenig hügelig. In den Läufen der Klasse 2, die vorher stattfanden, konnte ich sehen, dass die Schafe sehr umgänglich waren.

Also schickte ich Cooma übe die linke Seite zum ca. 80-Meter-Outrun. Da sie normalerweise von selbst wunderbar passend für einen geraden Lift hinter den Schafen anhält, hab ich es verpasst sie frühzeitig zu bremsen, denn sie war von dem fremden Schafsteller etwas irritiert und lief daher zu weit. Zunächst dachte ich, dass der Druckpunkt wohl tatsächlich dort sein könnte, weil der Pferch mit den anderen Schafen in dieser Richtung war, doch beim Lift zeigte sich, dass es nicht passte. Daher verloren wir beim Outrun, Lift und Fetch gleich mal ein paar Punkte.
Netterweise war die Fetchlinie diesmal auch für mich nicht zu übersehen, denn der es führte ein Weg von Pfosten zu Pfosten. Cooma brachte die Schafe brav zu mir und der Turn war quasi perfekt. Doch etwas irritierte: Alle Schafe waren schon brav auf der Wegtreiblinie, nur eins stand noch neben mir. Ich dachte: "Okay, das hat den Anschluss einfach nicht mitbekommen." Doch ich ahnte schon etwas... Nun denn, Cooma schob es sanft zu den anderen und trieb alle schön ordentlich durchs erste Tor. Und hier wieder so ein typischer Corinna-Spätzünder: Wir machten einen guten Schlenker hinter dem Tor, weil ich einfach viel zu spät den Hund losschickte zum Kippen der Schafe auf die Quertreiblinie. Also musste ich die Schafe ersteinmal wieder auf die Linie zurückbringen, was problemlos funktionierte. Der Rest des Treibens lief quasi perfekt.
Da die Klasse 2 ein Malteserkreuz absolvieren musste, hatte Richterin Miriam Wolf einfach einen Trichter daraus gebastelt. Die Schafe kamen gut, doch dann steuerte dieses Schaf, das schon am Pfosten bei mir blieb munter auf mich zu, der Rest fächerte sich auf in die andere Richtung und einige waren schon auf der anderen Seite am Trichter vorbeigelaufen, bevor ich eine Idee hatte wie ich damit umgehen sollte. Meine Ahnung sollte ich nach dem Lauf bestätigt bekommen: Ich hatte ein ehemaliges Flaschenlamm in meiner Gruppe. Mal wieder...
Nunja, damit musste ich jetzt umgehen. Also puzzelte ich die Schafe wieder zu einer Gruppe zusammen und hoffte inständigst, dass das Ex-Flaschenlamm zumindest ein bisschen Bezug zu den anderen Schafen haben würde. Sie gingen schließlich alle durch.
Dann folgte eine Kurve und die Schafe sollten nocheinmal in den Anhänger. Hier hatte ich wieder das selbe Problem: Das Ex-Flaschenlamm stellte sich zu mir, eine Schnucke machte ein paar Anstalten auf der anderen Seite des Anhängers fliehen zu wollen und der Rest stand dumm in der Mitte. Ich überlegte mir also, dass ich ersteinmal die etwas unkooperativere Schnucke in den Hänger bugsieren wollte und dann noch irgendwie das Klebeschaf hinterher. Während ich daran bastelte fing es plötzlich an heftiger zu regnen. Die Schafe bekamen alle ein Gesicht nach dem Motto "Wie-eklig" und gingen in den Anhänger. Manchmal passt das Wetter.
Dann musste man die Schafe nocheinmal aus dem Anhänger holen und am Pfosten versammeln.

Insgesamt: 85 Punkte, 2. Platz


Trial
in Tewel am 28. Februar 2010

Teak, Klasse 3

Teaks Oturun war wieder ordentlich. Leider aber der Lift schief und der Fetch noch viel schiefer, weil ich geschlafen habe. Fetchgate verpasst. Der Turn war gut und der Weg zum ersten Treibtor auch. Allerdings wohl nicht auf der Linie, denn ich schob die Schafe galant am Tor vorbei. Also wieder der Versuch eine Linie zu finden beim Quertreiben. Bis ca. 30 Meter vor dem zweiten Treibtor war ich der festen Überzeugung, dass das einigermaßen passen müsste. Dem war absolut nicht so, die Schafen waren deutlich zu weit vorne und wir trafen das Tor auch nicht mehr. Einpferchen war gut, Single unmöglich. Obwohl Teak die Schafe auf dem ganzen Parcours super auf der Nase hatte und sie keine Fluchtversuche starteten, blieben wegen der total versemmelten Linien kaum Punkte übrig. Wirklich ärgerlich, denn Teak hatte alles so gut im Griff... Es tut mir so leid, dass sie mit so einem blinden Frauchen "gesegnet" ist. Sie hat mir aber mal wieder gezeigt, was in ihre steckt und ich bin sehr froh diesen Hund zu haben.

Insgesamt: 50 Punkte, 14. Platz

Chill, Klasse 3

Kurz und knackig: Es war ein Déjà-Vu zum letzten mal auf diesem Feld. Chill war total aufgekratzt. Der Outrun viel zu groß, der Lift ein losjagen und völlig offline. Die Schafe waren dementsprechend drauf als sie am Pfosten ankamen. Chill auch. Ich versuchte ersteinmal ein bisschen Tempo wegzubekommen und am Pfosten zu verweilen... Da weder die eine Seite noch die andere irgendwie zeigte, dass da noch Ruhe reinzubekommen wäre, brach ich ab. Ich möchte nicht, dass Chill sich bestätigt fühlt in ihrem Verhalten.

Insgesamt: ret

Cooma, Klasse 1

Unser allererster Klasse 1-Start sollte etwas holprig beginnen. Die Schafe kamen leider schon sehr angekratzt an den Pfosten und ich beschloss lieber noch einen Augenblick zu warten, damit wenigstens noch ein wenig Ruhe reinkommen würde. In dem Augenblick hörte ich Rufe und sah mich um. Es schoss ein fremder Hund über das Trialfeld und "klaute" uns die Schafe. Also hieß es warten bis eine neue Gruppe gestellt wurde. Diese war zum Glück viel ruhiger.
Der Outrun war sehr schön, der Lift perfekt, der Fetch auch gut und der Turn ebenso. Beim Wegtreiben hatte Cooma die Schafe gut im Griff und schob sie in gutem Tempo durch das erste Tor. Beim Kippen auf das Quertreiben - die Fluchtrichtung für die Schafe, um in den Auslasspferch zu kommen - flankierte Cooma zu weit herum und nahm mein Links-Kommando als Rechts-Kommando. Während ich korrigierte, sahen die Schafe ihre Chance und düsten los. Ich schickte Cooma noch zum Sammeln, doch das erste Schaf war einfach zu schnell. Sehr schade, denn bis zum ersten Tor war es ein wirklich schöner Lauf für das erste Mal.

Insgesamt: dis


Trial
in Rauschenberg am 30. und 31. Januar 2010

Spontan wurde in Rauschenberg ein Trial angeboten und ich habe mir natürlich nicht entgehen lassen "direkt um die Ecke" zu starten. Das Trialfeld war etwas verkürzt - der Turnpfosten war ca. auf der Hälfte der Strecke zwischen Fetchgate und Startpfosten.

Teak, Klasse 3

1. Lauf: Haben wir leider nicht machen können, da keine Zeit mehr war...

2. Lauf: Unser Outruntraining trug Früchte! Zwar nicht perfekt, abr für Teak wirklich sehr gut. Lift war leider etwas zackig und schief. Leider habe ich den Turn zu spät eingeleitet. Das Treiben war diesmal gut - ich habe mir Mühe gegeben sie nicht wieder ständig auszubremsen. Ich habe sogar das zweite Treibtor getroffen. (Ich hatte den ganzen Tag, auch bei den anderen Hunden, ziemliche Probleme dort die passende Linie zu sehen.) Leider war ich wohl trotz aller Bemühungen wieder ziemlich häufig offline. Leider habe ich keine Ahnung wann und wo. Beim Shedden sollte es sich strafen, dass ich zu Beginn meines Laufes die Handschuhe ausgezogen hatte. Meine Finger waren so kalt, dass ich mich wegen der Schmerzen kaum konzentrieren konnte. Ein Fehlversuch... dann zog ich mir ersteinmal wieder die Handschuhe an. Einpferchen und Single gelangen uns perfekt.

Insgesamt: n.a. + 80 Punkte, 19. Platz

Chill, Klasse 3

1. Lauf: Mir saß die Zeit im Nacken. Und diesen Stress nahm Chill natürlich sofort wahr. Den Outrun lief sie - wie eigentlich fast immer auf Trials - nicht zuende. Der Lift war sehr schwungvoll und dann war alles jenseits irgendwelcher Linien und Tore. Besonders angepisst war Chill davon, dass die Schafe nicht bis zu mir mussten! Das konnte sie nicht fassen und verfolgte immer wieder ihren Plan die Schafe doch endlich zu mir zu bringen. Eigentlich bemühte ich mich nur noch Chill runterzufahren. Naja, es gelang mir nicht wirklich. Irgendwie landeten wir aber tatsächlich noch beim Shedden, das uns nach zig Versuchen gelang... Time.

2. Lauf: Mit viel mehr Geduld und Ruhe ging es an den Pfosten. Diesmal stoppte sie noch früher beim Outrun. Ich nutzte die Gelegeneit und versuchte sie hinten weiter herauszubekommen. Sie hatte dann auch mehr Abstand als am Tag zuvor. Der Lift war dann trotzdem wieder schnell. Wir trafen aber deutlich häufiger die Linie und auch das Fetchgate! Beim Turn war sie wie am Vortag wenig erfreut darüber, dass der nicht bei mir war. Aber es lief alles ruhiger und kontrollierter. Ich dachte, ich hätte zumidenst bis zur Hälfte des Quertreibens die Linien getroffen, aber die Punkte sagen was anderes. Das zweite Tor trafen wir auch nicht. Beim Shedden hatten wir auch viele, viele Fehlversuche, immerhin das Einpferchen und Single gelang ganz passabel. Mit dieser "Leistung" belegten wir berechtigterweise den vorletzten Platz - nach ihr war nur noch Teak mit ihrem einen Lauf. Trotzdem war dies Chill bester Klasse 3- Lauf bisher. Wir arbeiten uns langsam voran :-))

Insgesamt: 33 + 71 Punkte, 18. Platz


2. Reimenröder Adventstrial
in Grebenau/Reimenrod am 05. und 06. Dezember 2009

Das Trial erfolgte über zwei Tage, ich startete aber nur sonntags mit meinen Hunden. Das Trialfeld war sehr interssant angelegt. Die Hunde konnten zwar am Startpfosten die Schafe sehen, mussten dann aber "blind" weiterlaufen bis sie auf das Plateau kamen, auf dem die Schafe standen

Teak, Klasse 3

Tja, Outrun ohne Sicht auf Schafe. Es kam wie es kommen musste - wir wurschtelten uns irgendwie nach oben und sie kam schließlich auf der "falschen" Seite irgendwie hinter die Schafe. Wir bekamen einen Gnadenpunkt dafür. Der Lift war gewohnheitsgemäß gut, der Fetch leider ziemlich offline. Beim Treiben hatte ich eigentlich bis auf einen kurzen Schlenker am Amfang ein ganz gutes Gefühl - aber die Punkte verraten, dass wir wohl doch häufig offline waren. Leider sind wir mal wieder viel zu langsam unterwegs gewesen und waren mit sehr klebrigen Schafen beim Shed gesegnet. Daher "time".

Insgesamt: n.a. + 31 Punkte, 34. Platz

Chill, Klasse 3

Chill lief einen ordentlichen Outrun. Lediglich ein kurzer Stopp auf 11 Uhr kostete uns zwei Punkte. Der Lift war schief und dann bekam meine Rennsemmel einen kleinen Hektikanfall und versuchte mir die Schafe in Lichtgeschwindigkeit zu bringen. Ich konnte das zum Glück stoppen. Also zurück zur Linie... Das alles kostete viele Punkte. Beim Quertreiben kippte sie mir die Schafe leider einmal. Leider war ich auch mit Chill viel offline. Das mit den Linien finden muss ich unbedingt üben. Bei Shedden gab es einen Fehlversuch. Zum Pferchen kamen wir leider nicht mehr - time.

Insgesamt: n.a. + 52 Punkte, 31. Platz


3. Spessart-Trial
in Hösbach/Winzenhohl am 25. Oktober 2009

Ich startete außer Konkurrenz in Klasse 2. Das war auch gut so, denn wir waren in keinster Weise für jemanden eine Konkurrenz ;-)
Aber im Ernst: Ich wollte dieses Trial wegen der flitzigen Schafe und dem "besonderen" - heißt: engen - Parcours zur Übung nutzen.

Teak, Klasse 2 (a.K.)

Teak "klemmte". Von Anfang an - ich hätte eigentlich die Hand heben sollen, denn sie konnte einfach keine Flanken laufen wegen ihres Rückens. Daher war der Lauf auf dem kleinen Feld auch recht schnell herum mit wenig guten Linien. Im Grunde kann es so sagen: Alle Aktionen von Teak waren zu eng. Beim Shed schließlich erlöste uns "time".

Insgesamt: 39 Punkte, (12. Platz)

Chill, Klasse 2 (a.K.)

Die Erinnerung zum letzten Auftritt in Hösbach: Chill konnte beim Lift die Schafe nicht halten.

Doch das war diesmal kein Problem. Der Outrun etwas zu weit und zu früh gestoppt, der Lift in Ordnung. Dafür wollte Chill diesmal ordentlich Dampf machen auf dem engen Parcours, was ein denkbar schlechter Plan war. Ich war also mal wieder nur mit der Suche nach der Bremse beschäftigt und hatte daher keine Zeit noch die Linien zu finden. Zwei unschöne Zwischnstopps am Pferch und nach dem zweiten Treibtor waren auch nicht punktebringend. Vom Shed wurden wir dank Richterin nach zig Fehlversuchen erlöst und schafften es immerhin ordentlich einzupferchen.

Insgesamt: 60 Punkte, (8. Platz)

 


Trial
in Grebenau/Reimenrod am 10. und 11. Oktober 2009

Das Trialfeld hatte es in sich. Für ein Klasse 3-Trial zwar sehr klein, aber durchaus mit kniffligen Aufgaben bepackt. Beim Outrun konnten die Hunde nur die Schafe im Auslasspferch sehen, nicht die "Richtigen". Für die "alten Hasen" war das kein Problem, für mich und meine Köterchen allerdings schon. Aber es war eine gute Lernerfahrung für Teak und Chill.
Es folgte ein geknickter Fetch. Der Handler selbst durfte während des Outruns oder wann auch immer auf einen Anhänger kraxeln um den Überblick zu behalten. Der Turn war folglich nicht um den Handler, sondern davor. Dann fand das Wegtreiben statt und zwar durch drei Tore: Durch das Fetchgate, durch ein Treibtor am Zaun und dann noch eins. Am ersten Tag folgte nun das Malteserkreuz (die Regeln werd ich nie verstehen) und danach ein Single. Am zweiten Tag verlangte Horst Ludwig vor dem Malteserkreuz noch ein Shedding - zwei von vier Schafen.

Teak, Klasse 3

1. Lauf: Ich ahnte es schon - trotz Ausrichten von Teak und vorherigem Zeigen, wo die richtigen Schafe standen, rannte Teak zielgerichtet los, um die Schafe aus dem Auslasspferch zu holen. Immer wieder musste ich sie bremsen, "look back" und schicken, bis sie mir irgendwann endlich glaubte. Der Lift war dann perfekt, nur die Richtung beim Fetch völlig daneben. Daher trafen wir das Tor auch nicht. Beim Drive waren wir auch ziemlich häufig offline und sehr langsam, daher ereilte uns im letzten Schenkel des Malteserkreuzes das "Time". Es blieben magere 34 Punkte.

2. Lauf: Nun sollte es sich zeigen - glaubte sie mir diesmal, dass da hinten wirklich Schafe stehen würden? Nein, natürlich nicht. Diesmal konnte ich sie aber schneller überzeugen. Der Lift war okay, der Fetch wieder ein wenig offline. Beim Drive waren wir diesmal schneller und etwas genauer, trotzdem verpassten wir ein Tor. Der Shed ging schnell und perfekt. Beim Malteserkreuz stockten wir nur kurz beim ersten Einfädeln. Der Single wurde wieder mit voller Punktzahl belohnt. 80 Punkte.

Insgesamt: 34 + 80 = 114, 17. Platz

Chill, Klasse 3

1. Lauf: Wie sollte es anders sein, auch Chill glaubte nicht daran, dass da unten außer Sicht Schafe stehen würden. Also rannte auch sie in Richtung Auslasspferch los und musste mehrfach überzeugt werden. Der Lift war ganz ordentlich, der Fetch super-offline meilenweit am Tor vorbei. Beim Drive verloren wir auch ein paar Punkte, aber vor allem Zeit! Wir waren so langsam, dass uns das Time ereilte. Trotzdem bin ich sehr zufrieden - Chill hat mir gut zugehört und war nicht außer "Rand und Band" :-)) 40 Punkte.

2. Lauf: Auch hier der Test: Würde sie mir diesmal glauben, dass man Schafe nicht immer sehen muss beim Outrun? Sie rannte gut los, fing aber irgendwann an zögerlich zu werden... So unterstützte ich sie nocheinmal mit einem Kommando. Hinten kam sie viel zu eng an. Der Lift war okay, allerdings waren wir dann wieder nicht linientreu. Beim Wegtreiben war noch alles super, beim Quertreiben allerdings startete sie eine Scheinattacke und die Schafe rannten los Richtung Einlasspferch. Da ich sie nicht rausschicken konnte - da war das Trialfeld zuende und mit einem Zaun abgegrenzt, brach ich an dieser Stelle ab. Ich wollte sie nicht "irgendwie" hinter davonrasenden Schnucken herschicken... Trotzdem bin ich zufrieden vom Trialfeld gegangen. Ret.

Insgesamt: 40 + ret = 40, 24. Platz

 


Driburg Open
in Bad Driburg am 15. August 2009

Teak, Klasse 3

Teak startete beim Outrun auf ihrer Lieblingsseite Rechts gut, doch drehte auf Höhe des Fetchgates herein. Ich reagierte zu spät, weil ich hoffte, sie würde die Schafe doch noch sehen - schien sie doch zu ihnen hin zu schauen - sie rannte über die Linie und stand irgendwann mitten auf dem Feld und schaute sich ratlos um. Das "Look back" half auch nicht weiter, weil sie in die falsche Richtung hinter sich schaute. Nach einigem hin und her sah sie die Schafe doch noch und lief tatsächlich nochmal gut heraus um dahinter zu kommen. Der Lift war ziemlich schief, der Fetch auch - meilenweit am Tor vorbei. Ich hatte schon ziemlich früh bemerkt, dass sie mich nicht mehr hören konnte und testete einfach zwischendurch immer mal wieder, ob sie nun nah genug war. Irgendwann, nach dem Fetchgate, bekam ich wieder Kontakt zu ihr und sie reagierte auch sofort. Beim Wegtreiben ereilten uns dann wieder Kommunikationsschwierigkeiten und ich hätte mal besser aufgehört. Naja, nach dem ersten Treibtor schmiss sich ein Schaf nach einem unsaftem Anschieben von Teak hin und wollte nicht mehr aufstehen - damit war es dann eh vorbei.

Dis.

Chill, Klasse 3

Verständigungsprobleme der akustischen Art hatte ich mit Chill eigentlich nicht. Sie lief einen viel zu weiten Outrun - den ich selbst verschuldet habe, weil ich sie am Anfang viel zu weit rausgestellt hatte - aber sie kam hinter den Schafen an. Der Lift dauerte ein wenig, was ich mir auch zuschreiben musste, denn ich hatte die falschen Kommandos gepfiffen. Trotzdem bekamen wir auf unsere Zitterübung volle Punktzahl! Das war allerdings das einzig erfreuliche Ereignis bei dem Lauf, denn Chill wollte aus unerfindlichen Gründen mit den Schafen nach links vom Trialfeld Richtung Parkplatz. Sie flankierte zwar auf mein Kommando, flutschte aber postwendend wieder zurück zur alten Position beim "Walk on". Ich habe keine Ahnung, warum sie das tat. So war der Fetch quasi eine Gratwanderung am Trialfeldrand. Da das eigentlich gar nicht die Zugrichtung der Schafe war, verausgabte sich Chill dabei derart (die Sonne brannte den ganzen Tag ziemlich massiv vom Himmel), dass sie beim Wegtreiben körperlich und geistig am Ende war. Sie quittierte das mit Scheinattacken und Ungehorsam. Eigentlich war es ein Dis... der Richter gab mir wohl ein Gnaden-Retired.

Ret.

Insgesamt zeigte mir das Trial, dass es noch viel zu tun gibt! Es war lehrreich.
Erfreulich war, dass sehr viel Verwandtschaft von Cooma zu sehen war, die sich wahrlich nicht verstecken brauchten. Platz 1 und 3 gingen an die Halbbrüder Duke und Cap - Herzlichen Glückwunsch!


Trial
in Tewel am 11. und 12. Juli 2009

Teak, Klasse 3

1. Lauf: Die Katastrophe schlechthin. Kurz vor unserem Start war ein Gewitter im Hintergrund, das Teak schon mächtig schlottern ließ. Normalerweise ist das ja auf dem Trialfeld vergessen, aber sie stand total neben sich... Outrun - nein, so kann man es nicht nennen. Sie rannte ziemlich gerade los und wollte auf der Linie weiter auf die Schafe zu. Stopp, Linkskommando, sie lief rechts - über die Linie - wieder Stopp, Links geschickt, irgendwie kam sie schließlich völlig wirr noch hinten an. Und dann gab's Dampf für die Schafe - meine Teak entwickelte ungeahnte Geschwindigkeiten, nur das Flankieren war völlig vergessen. Fetchgate meilenweit verpasst mit Karacho um den Pfosten aufs erste Treibtor zu. Alles rannte viel zu schnell, weil Teak viel zu viel Dampf machte und keine Flanke aufmachte, geschweige denn das Kommando "Mach Platz" noch irgendwie kannte. Nach zwei zugegebenermaßen halbherzigen Versuchen das erste Tor zu treffen, hab ich es gelassen und durfte mit meiner wildgewordenen Teak vom Feld gehen. Ehrlich gesagt war ich dankbar dafür! Dis

2. Lauf: Teak wusste nun wieder was ein Outrun war! Volle Punktzahl. Etwas schief geliftet, aber sie hat in nettem Tempo durchs Fetchgate alle Schäflein zu mir gebracht. Auch beim Treiben war alles kontrolliert. Ab und an klemmte die Linksflanke zwar mal wieder, aber insgesamt war dass alles ganz ordentlich. Hin und wieder gerieten wir etwas offline, aber es war kein Vergleich mehr zum ersten Lauf. Leider bekam ich die Schafe beim Shedding irgendwie gar nicht auseinander, so ereilte uns ein Time. 63 Punkte

3. Lauf: Auch hier legte sie einen perfekten Outrun hin. Lift leider wieder ein bisschen schief, aber kontrolliert. Beim Fetch verpassten wir das Tor und waren daher auch von der Linie. Das Treiben war diesmal auch ruhig. Allerdings hatte ich wieder an der selben Stelle (bei Chill auch) Probleme sie in eine Linksflanke zu bekommen, daher gerieten die Schafe beim Quertreiben ersteinmal ziemlich offline. Diesmal gelang uns sogar das Shedding und das Malteserkreuz - okay, ein Schäfchen musste doch vorbeireinnen. Beim Single rannte uns dann leider ein Schaf vom Feld, daher bekamen wir ein Dis. Ich bin mit dem Lauf aber trotzdem sehr zufrieden - es war eine gute Leistung. Dis.

Insgesamt: Dis + 63 + Dis = 63, 16. Platz

Chill, Klasse 3

Eigentlich sollte es das gewesen sein, mit dem Trialen für Chill. Doch ich wagte was ganz Verrücktes und hab sie in derKlasse 3 angemeldet... Es war also ihr Klasse 3-Debut.

1. Lauf: Sie begann auf der Höhe, bei der in Klasse 2 normalerweise die Schafe immer stehen beim Outrun reinzudrehen. Ich musste ihr also Hilfkommandos geben. Der Lift war schnell, wie auch das, was folgte. Durch das Tempo waren alles offline, Fetchgate verpasst, irgendwie um den Pfosten und auf das Wegtreiben. Mir saß die ganze Zeit die Angst im Nacken, dass Chill bei all dem Stress wieder in ein Schaf knallt. Daher war mein Ziel nur eines: Den Hund ruhig bekommen. Linien waren sekundär, daher ließen wir dort eine Menge Punkte. Sie rannte wie ein Bekloppte, aber hielt einigermaßen Abstand. Etwa auf der Hälfte des Quertreibens wurde es langsam gesitteter, man könnte fast sagen "normal" und so trafen wir sogar das zweite Treibtor noch. Beim Shedden gab es einen Fehlversuch, dann waren die Schafe geteilt. Der Pferch war diesmal ein Anhänger - noch ein Nervenkitzel für mich - doch wir haben die volle Punktzahl bei dieser Aufgabe erreicht. Beim Single waren Chills Kräfte zu Ende (Wer hätte gedacht, dass wir diesen Zustand mal erreichen!). Zum Glück kam dann das "Time". Ich war trotzdem glücklich, denn wir haben unseren ersten 3er Lauf beendet ohne irgendwelche Katastrophen und ohne, dass ich mich in Rage gebrüllt habe :-)). 55 Punkte.

2. Lauf: Es zeigte sich, dass Chill zwar nun eine Ahnung von der Entfernung hatte, in der die Schafe in Klasse 3 so stehen, doch sie war noch unsicher und ich musste sie zweimal in ihrem Outrun mit Pfiffen bestärken. Der Lift war einigermaßen okay und nicht mehr ganz so schnell. Ich hoffte darauf, dass sie nun etwas besser mit ihren Energien haushalten würde und so war es auch. Alles war etwas ruhiger, aber noch nicht ruhig genug. So bekamen wir beim Fetch für etwas zu hohes Tempo Punktabzug. Beim Treiben hatten wir dann angemessenes Tempo. Ansonsten war die Linie gut und das Tor auch getroffen. Auch hier fiel wieder auf, dass beim ersten Treibtor irgendwie ein "Funkloch" war. Entweder kamen meine Kommandos nicht an oder Chill stellte sich taub? Doch ich hatte bei jedem Lauf - auch bei denen von Teak - an dieser Stelle Probleme. Wir trafen alle Tore und schließlich fanden wir uns beim Shedding wieder. Leider gelang mir auch diesemal keine Lücke und die Zeit lief ab... Trotzdem war der Lauf für mich eine deutliche Steigerung zum ersten "run"! 63 Punkte.

3. Lauf: Aller guten Dinge sind drei... oder so. Und siehe da: Nun war ihr klar wo die Schafe zu finden waren. Sie hätte hinten noch ein wenig besser rausdrehen können, daher keine volle Punktzahl. Der Lift war ein wenig schief. Wir erledigten alle Tore inklusive Fetchgate und das Tempo war nun durchweg gut. Ab und an gerieten die Schafe von der Linie - auch hier wieder am ersten Treibtor - dem Funkloch, doch es war ein ruhiger und kontrollierter Lauf. Beim Shedding war Chill kurz ein wenig wild und machte eine Attacke auf ein Mutterschafe, dass Chill den ganzen Lauf bereits teste. Doch sie rempelte es nur an. Uns gelang leider auch diesmal kein Shed. Time. 60 Punkte

Insgesamt bin ich mit Chill mehr als zufrieden! Ich hätte nicht gedacht, dass wir unser "Trial-Trauma" jemals überwinden und schaue nun etwas entspannter auf die nächsten Trials, die da noch kommen werden.

Insgesamt: 55 + 63 + 60 = 178, 9. Platz


Trial
in Strüth am 08. März 2009

Teak, Klasse 3

Als ich mich morgens den Hügel hochgequält habe (und dann auch noch zu spät zur Parcoursbesprechung kam - die aber zum Glück noch nicht angefangen hatte) und den Parcoursverlauf sah, wurde mir ein wenig schlecht und ich fragte mich, ob das wirklich so ein guter Plan war mit dem Start in Klasse drei. Bei unserem ersten Versuch in Klasse drei durften wir mit einem geknickten Fetch beginnen.

Aber ich hatte als letzter Starter ja alle Zeit der Welt mich aufzuregen, abzuregen, aufzuregen, abzuregen, aufzuregen...

Ob ich über meinen Lauf überhaupt was schreiben soll? Offensichtlich ist meine Wahrnehmung nicht ganz richtig, denn ich habe wirklich nicht mit so einer hohen Punktzahl gerechnet...

Mit weichen Knien am Pfosten stehend schickte ich Teak auf den Outrun. Er hätte einen Tick weiter sein können, aber eigentlich ok - zumal Teak mich bei Outruns ja immer wieder gerne mit kreativen Ideen überrascht. Da die recht schwergängigen Schafe schon zum dritten Mal liefen und Teak manchmal ein bisschen zum "im Popo kleben" neigt - was mit Sicherheit dazu geführt hätte, dass sich eins der Schafe gestellt hätte - schaute ich gespannt dem Lift zu und war ganz froh, dass Teaks auftreten offensichtlich dazu führte, dass ein ordentlicher Abstand und ein gutes Tempo möglich waren. Da ich ja nie Klasse drei geplant hatte, habe ich die letzten Wochen noch Pfiffe mit ihr geübt, aber der Stoppfpiff beim Lift zeigte mir sofort - auf dem Trialfeld noch nicht möglich, also habe ich alles gerufen.
Auf dem geknickten Fetch versuchte ich die Linie zu sehen. Ganz ehrlich, ich hatte keine Ahnung wo genau die sein sollte und konzentrierte mich irgendwann nur noch darauf, das Fetchgate zu treffen, dass durch den schrägen Fetch ein etwas kleineres Loch als gewöhnlich darstellte. Beim Turn nahm Teak ein Seitenkommando falsch und schob die Schafe ersteinmal ein Stück weg von der Linie zum Wegtreiben. Sie hat eine Links-Rechts-Schwäche - Frau eben ;-)
Das Treiben bis zum ersten Tor war nicht ganz flüssig, beim Quertreiben dagegen brauchte ich größtenteils nur zuschauen. Durchs zweite Tor, dann wieder durchs Fetchgate - da war die Linie - und in den Sheddingring. Und kaum waren wir da, machte es "flupp" und wir hatten zwei der richtigen Schafe abgetrennt. Pferchen war gut - leider hab ich kurz geschlafen und selbst zuviel Druck gemacht, so dass es noch einmal kurz stockte, dann waren sie drin. Dann zurück zum Sheddingring und "flupp" gesingelt. Ich war so verblüfft, dass ich zunächst gar nicht mitbekamm, dass die restlichen sich Richtung Rinderweide auf den Weg machten. Zum Glück konnte ich die aber unbeschädigt dort schnell wieder herausholen.

Ich habe wirklich nicht mit soviel Punkten gerechnet! Wie man an den Punkten der anderen Teilnehmer sehen kann, war da ein super Lauf nach dem anderen zu sehen - man hätte fast bemängeln können, dass das Ganze etwas öde war. Aber wo hätte man da Punkte ziehen sollen - die Schafe waren einfach gut auf den Linien zu halten.

Meine Teak hat mir gezeigt, dass sie alle Schafe schieben kann, als ob es total easy wäre und sie noch lange nicht aufs Abstellgleis gehört! 97 Punkte, 2. Platz


Vogelsberg-Nursery
in Reimrod am 07. und 08. Februar 2009

Teak, Klasse 2

Samstag: Teak überraschte mich am Samstag beim Outrun mit einer selbständigen Korrektur - sie drehte von selbst wieder heraus als sie bemerkte, dass die Schafe weiter hinten standen als zunächst von ihr vermutet. Sie nahm die Schafe gut auf und folgte brav meinen Anweisungen. Diese führten dazu, dass wir fasst das Fetch-Gate "umgingen" - ich konnte meinen Fehler aber zum Glück noch korrigieren. Der Turn und Drive war sehr schön. Das Tempo war gut und auch die Linien hatten wir weitestgehend unter den Klauen. Im Shedding-Ring bemerkte ich schnell, dass ich mit einem Flaschenlamm in meiner Gruppe "gesegnet" war... Leider stand das meiner Shedding-Technik absolut im Weg, so dass ich zunehmend ungeduldiger wurde... Ich bekam die Schafe einfach nicht auseinander und so ereilte uns die Hupe des Richterautos. Trotzdem erreichten wir ohne Shed und Pen 65 Punkte.

Sonntag: Der Parcours wurde am Sonntag von Klasse 3 auf 2 nur insofern geändert, dass der Outrun verkürzt wurde. Da der Outrun am Samstag rechts herum gut funktioniert hatte, schickte ich sie auch an diesem Tag über rechts. Diesmal überraschte sie mich erneut - sie machte so weit auf, dass sie auf dem Weg zum Auslasspferch war! Sie verschwand an der Kuppe außer Sicht und ich rief leicht verzweifelt hinter ihr her. Einen kurzen Augenblick später erschien sie am Waldrand hinter den Schafen! Ich war so baff, dass ich kein Kommando mehr rausbrachte, was auch gar nicht nötig war, weil sie einen perfekten Lift hinlegte. Die Schafe hatten nun am Ende des zweiten Tages immensen Zug zum Auslasspferch. So wurde der Fetch ziemlich offline, auch das Tor trafen wir nicht. Beim Drive waren wir zum Teil auch offline, aber mit schönem Tempo und verpassten das zweite Tor knapp. Leider hatte meine Teak noch meine negative Stimmung beim Shedding vom Vortag im Kopf, so dass sie bei einer schönen Lücke einfach nicht reinkam. Das Ganze schaukelte sich leider so hoch, dass es im Grunde keine Chance mehr dazu gabe, dass sie noch reinkommen würde. Wir hatten also auch an diesem Tag im Shedding-Ring ein "time". Es blieben 53 Punkte.

Insgesamt 4. Platz.

Bild: Virginia Blüggel


3. Hessentrial
in Wohratal am 21. Dezember 2008

Kein "offizielles" Trial, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Hessen haben wieder eingeladen. Diesmal gar nicht so weit weg von mir - der Fahrtweg war mal ungewohnt kurz. Das Trialgelände war gut, die Schafe - Grau Gehörnte Heidschnucken - sehr gängig, aber händelbar.

Teak, Klasse 2

Teaks Outrun hätte ein kleines bisschen weiter sein können, aber durchaus noch im akzeptablen Bereich. Beim Lift musste ich gut darauf achten, dass sie nicht zu präsent ist. Durch ein frühzeitiges Ablegen konnten wir allzu kopfloses Davonsausen der Schnucken verhindern. Die Linie war gut bis zum Fetchgate, da hat Frauchen ein bisschen geschlafen - da liefen die Schnucken exakt links vorbei. Daher war der Rest auch ersteinmal wieder ein bisschen offline. Das Treiben war super. Wir trafen alle Tore und auch die Linien waren gut. Besonders stolz bin ich auf das Shedding. Nicht, wie es war, sondern, dass wir es hinbekommen haben! Und das auch noch koordiniert. Leider haben wir da aber einiges an Zeit gelassen, so dass wir am Pferch den Lauf beenden mussten. 70 Punkte, 4. Platz und eine "Sonderehrung" von Richterin Frauke Spengler, die mich besonders stolz macht: best team Klasse 2

Chill, Klasse 2

Eigentlich gibt es bei dem Lauf nur eines zu sagen: Laut und dadurch schnell. Aber wir sind durchgekommen. Die einzige Stelle, an der es halbwegs harmonisch lief, war beim Shedding. Ich freue mich trotzdem. Darüber, dass ich nach der Durststrecke endlich wieder einen Lauf mit Chill beenden konnte. Wir haben noch ein wenig Arbeit im Training vor uns und ich werde beim nächsten Trial versuchen ihren Namen für mich zum Programm zu machen. 51 Punkte, 9. Platz.

Bilder: Christine Reiner


1. Reimröder Adventsrial
in Grebenau/Reimrod am 30. November 2008

Ein Trial so nah - da habe ich natürlich gemeldet. Leider war das Glück nicht unser... Das Trialfeld war anspruchsvoll, aber machbar. Es führte beim Outrun, Bringen und Treiben einen Hügel herunter und wieder hoch. Zum Einpferchen in einen Anhänger musste man vorher noch einen Bach überqueren. Es erinnerte mich sehr an praktische Arbeit und viele Starter zeigten, dass es mit Können zu bewältigen war.

Chill, Klasse 2

Mit Chill räumte ich zuvor die Schafe der Klasse 1 in den Auslasspferch. Sie hatte also vor ihrem Start schon mit den Schafen zu tun und hat das nicht vergessen, denn sie schaute auf mein "Wo sind die Schafe" immer wieder eindeutig in die Richtung des Auslasspferchs. Irgendwann konnte ich sie dazu bewegen halbherzig, aber ohne die Schafe wirklich gesehen zu haben, den Hang hochzuschauen. Da das Ganze schon eine ganze Weile in Anspruch nahm, beschloss ich es einfach zu versuchen. Im Gegensatz zu allen anderen schickte ich sie links heraum - mein Plan war, dass sie ersteinmal weg von den begehrten "falschen" Schafen laufen sollte. Doch das alles nützte nichts - sie rannte zielstrebig auf eine Outrun Richtung Auslasspferch. Ich stoppte sie und sie kam an einem Punkt zum Liegen, an dem sie die richtigen Schafe gar nicht mehr sehen konnte. Ich versuchte so einiges, um sie in die richtige Richtung zu bekommen... Bei all dem - es waren "Look back", "Geh weg" und diverse Flankierkommandos dabei - bewegte sie sich aber immer ein Stückchen den Hang hoch und plötzlich sah sie die richtigen Schafe doch. Da wir aber bereits weiter über der Linie waren, schickte ich sie schließlich doch rechts herum. Sie kam gut hinter die Schafe, ich stoppte sie leider ein wenig zu früh. Der Lift war zögerlich und schräg. Sie machte beim Fetch mächtig Druck, so dass er offline und am Tor vorbei war und konnte sich ein Reinschrammen nicht verkneifen. Als sie am Pfosten ankamen, war aber wieder alles unter Kontrolle. Die erste Treibstecke absolvierten wir dann auch ordentlich - ich ging aber nach dem heißen Beginn lieber mit. Beim Quertreiben kamen wir leicht von der Linie ab. Die Böcke machten es leider keinem Hund leicht und testen ordentlich. So geschah es leider, dass uns ein Rhönschafbock ins "Time" geraten ließ. Mager 16 Punkte blieben am Ende übrig. 5. Platz.

Teak, Klasse 2

Teaks Outrun war ziemlich schlecht. Sie hat ja gerne mal Tendenz dazu reinzuziehen, aber diesmal war es sehr extrem. Ich musste sie zweimal stoppen und wieder herausrufen. Der Lift war ebenfalls schief und viel zu flott. Sie klebte den Böcken sofort mit der Nase am Hintern! Und im Windschatten dieser kündigten wohl auch die Ohren ihre Funktion... Alles war viel zu schnell und die Schafe gerieten auch total offline. Zu allem Überluss verlor sie dann auch noch zwei Schafe. Wir konnten sie zwar wieder einsammeln und doch noch zum Pfosten bringen, doch die Jungs waren mittlerweile so pikiert, dass sie keine Lust mehr hatten auf "Klebeborder" am Hintern und so Griff ein Bock Teak an. Sie biss sich darauf an seinem Ohr fest und ließ nicht mehr los. Berechtigterweise bekamen wir ein Dis. Es war einer ihrer schlechtesten Läufe überhaupt. Dis.


Staufenbergtrial
in Staufenberg/Lutterberg am 04. und 05. Oktober 2008

Auch diesmal habe ich es noch geschafft über die Nachrückerliste auf die Startliste zu kommen - sogar mit beiden Hunden. Doch leider konnte ich mit Chill dann doch nicht starten. Die Dame hat sich die Daumenkralle geprellt und durch die Schwellung schmerzt das Laufen. Daher startete ich nur mit Teak.

Teak, Klasse 2

Es begann wie immer mit unserer "Problemzone". Der Outrun bot diesmal so einige Überraschungen, denn Teak lief nach einem Frühstart so weit raus, dass sie das Trialfeld verließ! Doch gegen Ende musste ich sie dann trotzdem stoppen und nochmal rauszitieren. Der Lift war für die Skudden etwas zu zackig, so waren wir auch beim Fetch etwas offline. Der Turn war etwas weit - das war mein Fehler beim Kommandogeben. Beim Drive waren wir wegen so manch etwas zu eng geratener Flanke immer mal wieder offline und auch an den Toren waren die Bögen etwas zu groß. Trotzdem kam bei den Skudden nie Hektik auf, was an diesem Tag das wichtigste war. Das Shedding - die Disziplin, die mir immer am meisten Kopfzerbrechen bei Teak bereitet, weil sie schlecht reinkommt und wenn, dann nur sehr langsam - wurde uns nach zwei deutlichen Fehlversuchen von den Skudden geschenkt, denn plötzlich standen zwei einzeln herum und ließen Teak sehr viel Zeit zum Kommen. Beim Einpferchen ging der erste Versuch daneben, weil ich ein falsches Richtungskommando gegeben habe. Nachdem alles wieder sortiert war, haben wir sie dann aber doch noch erfolgreich in den offenen Pferch getrieben. Für die Bedingungen bin ich der Punktzahl sehr zufrieden: 69,5 Punkte.

Am zweiten Tag traten wir nicht an, da uns ein wichtiger Termin dazwischengekommen war.

Insgesamt mit nur einem Lauf 4. Platz.


Hütewettbewerb für Koppelgebrauchshunde
in Hösbach am 6. Juli 2008

Ich hatte es schon fast vergessen, dass ich für das Trial gemeldet hatte - schließlich bekam ich bei der Meldung die Info, ich stünde auf der Warteliste. So war es etwas überraschend, dass ich doch noch auf die Starterliste gerutscht bin.

Teak, Klasse 2

Der Outrun war schlecht. Ich schickte sie über links, um zu vermeiden, dass sie den weiten weg rechts durch die Senke laufen musste - meine "faule Socke". Aber links bot der Zaun eine optische Barriere, die sie auch gleich annahm... Sie lief eng los und ging auch trotz meiner versuchten Korrektur zum Ende hin nicht mehr raus. Zum Glück sind die Schafe wohl Kummer gewohnt und straften das wenig. Der Lift war leicht schief, aber vom Tempo her ganz in Ordnung. Dann durch das Tor und danach immer wieder leicht von der Linie. Um den Pfosten liefen sie gut, dann hatte ich ersteinmal Schwierigkeiten zu schauen, wo das Tor war - die Gatter waren etwas schwierig zu sehen. Dann waren die Schafe aber auf der Linie und blieben es auch bis durch das erste Treibtor. Dann verirrte ich mich mal wieder optisch auf dem Parcours und ließ sie die Schafe von hinten durch das zweite Tor treiben... Daher ließen wir dort jede Menge Punkte. Teak brachte sie mir sehr schön in den Shedding-Ring. Das Lücken machen war bei den Schafen ein Leichtes. Doch leider zeigte sich mal wieder Teaks altes Problem: Sie ließ sich nicht dazu bewegen in die Lücke zu laufen. Nach ein Paar vergeblichen Versuchen gab ich schließlich auf, da sich das erfahrungsgemäß nicht mehr bessert, sondern sie dann irgendwann total blockiert. Trotz der wenigen Punkte, die uns blieben, war ich für unseren ersten Klasse 2-Start sehr zufrieden. 49 Punkte. Ret.

 

Chill, Klasse 2

Da ich mit Chill leider das Problem habe (hatte?), dass sie beim Trial die Schafe durch einen Biss "liftet", war ich diesmal neugierig. Ob das Training was gebracht hat? Oder war die Verknüpfung mit der Trialatmosphäre schon so groß?
Ich schickte sie über rechts, weil ich die Befürchtung hatte, sie würde links evtl. über den Zaun springen. Sie lief rechts weg bis zum Zaun und dann an an diesem entlang - also mit dem größtmöglichen Abstand. Leider stoppte sie als sie aus der Senke kam, in der die Schafe kurz außer Sicht verschwanden und ich musste sie weiterschicken. Da ich bei den vorigen Läufen oft beobachtet hatte, dass die Schafe einen leichten Drang nach rechts unten hatten, ließ ich sie nicht bis direkt hinter die Schafe auf zwölf Uhr laufen, sondern ca. auf ein Uhr. Leider hatten wir ein pfiffiges Schaf dabei, dass dies sofort strafte und sich absonderte Richtung Pferch, der auf der linken Seite war. Ich habe zu langsam reagiert und Chill zu spät herumgeschickt. So liefen die beiden für mich außer Sicht und irgendwann liefen die restlichen vier Schafe auch noch nach. Ich habe Chill dann gerufen. Dis.